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Kurzflügelgrille (Gryllus sigillatus) |
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Die Kurzflügelgrille ist eigentlich ein "alter Bekannter" unter den Futtertieren. Sie ist bei vielen Züchtern genauso lange bekannt wie z.B. das Heimchen (Acheta domestica) oder die Steppengrillen (Gryllus assimilis).
Sie wurde von den meisten Züchtern von Futterinsekten jedoch bislang nicht reproduziert, da die Zucht aufgrund der nahezu doppelt so langen Entwicklungszeit der Tiere zu aufwendig war. Die Kurzflügelgrille ist aus den Tropen sowie aber auch aus Steppen und Halbwüstengebieten bekannt. Diese Tatsache lässt sie zu einem wahren Überlebenskünstler werden. Sie hat aus diesem Grunde gegenüber den bislang bekannten Grillensorten, die als Futtertiere bekannt sind, einen wesentlich geringeren Bedarf an Feuchtigkeit und ist somit sowohl bei den Händlern als auch bei den Terrarianern länger haltbar. Auch vertragen sie Temperaturen von über 30 Grad Celsius klaglos, was Ihnen bei einem evtl. anfallenden Transport hilft zu überleben. Darüber hinaus zeigt sie keine Neigungen zum Kannibalismus. Dabei ist die Kurzflügelgrille im Erscheinungsbild und Wesen dem Heimchen recht ähnlich. Bis auf zwei schwarze Bänder auf dem Rücken der Tiere ist die Färbung ähnlich. Auch von der Körpergröße erreichen die Kurzflügelgrillen nahezu die Größe der Heimchen. Der Ruf der Männchen, also das Zirpen, ist bei den Kurzflügelgrillen nicht so aufdringlich wie bei Heimchen. Lediglich im Terrarium bei sehr hohen Temperaturen zeigt sich bei den Tieren eine stärker ausgeprägte Sprungkraft. Gefressen werden die Kurzflügelgrillen meist von allen Reptilien, die auch Heimchen oder Steppengrillen annehmen. |
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